Wenn ich eine gute Idee habe, dann setzt sich diese Idee in meinem Kopf fest. Die Definition einer „guten Idee“, welche aus meinem Kopf entsprungen ist, sagt aus, dass ich diese Idee für so genial halte, dass ich diese bei einem Kunden umsetze oder jemanden in diese Richtung berate. Dies sind zwei verschiedene Ausgangssituationen.

  • Wenn ich diese Idee umsetze, dann stehe ich für den Erfolg und den Misserfolg gerade.
  • Entscheidet sich der Beratende gegen meine Idee, dann nistet sich der Konjunktiv in meinem Kopf ein.

Die Idee stammt aus einem Teehaus

Genau um eine derartige Idee geht es, denn mir ist es ab heute egal ob diese kopiert wird oder ich jemanden zu dieser Idee inspiriere. Ich erzähle als Dozent für Online-Marketing nun seit drei Jahren von der Idee und es ist auch nicht komplett meine Idee. Die Idee habe ich aus dem VarieTee in Bonn. Ich habe dieses Teehaus vor circa drei Jahren besucht und habe eine Karte in die Hand gedrückt bekommen, dessen Aufbau die Lösung für viele Genuss-Berater, Stil-Berater, Online-Shops und weitere Branchen ist. Es geht immer wieder um Trends und auf einen trendigen Zug wollen immer ganz viele Menschen aufspringen. Nur gibt es leider ein kleines Problem, denn viele wollen zwar mitfahren, aber besuchen vorher nicht den Informationsschalter.

Genuss basiert auf Wissen

Gerade im Bereich des Genusses geht es darum, dass wir unseren Geschmack finden wollen oder bei einem Modestil um die Komposition mehrerer Einzelteile. Hier müssen Sie als Unternehmer aus diesen Branchen eine Entscheidungshilfe auf der Webseite präsentieren. Diese ist total simpel, aber bietet genau den Mehrwert, den viele „Influencer“ täglich auf Instagram suggerieren. Diese zeigen in hochwertigen Bildern ganz genau, dass wenn ihre Follower dieses Produkt kaufen, dann können sie so aussehen oder eine neue Lebensqualität erfahren. Auf unzähligen Accounts klappt dieses Geschäft, aber wenn andere Branchen versuchen ihre Produkte und Dienstleistungen zu verkaufen, dann setzen diese den Fokus so sehr auf die Eigenschaften ihrer Produkte und Dienstleistungen, dass der Blick über den Tellerrand auf die Zielgruppe komplett missachtet wird.

Ich komm gleich zum Punkt

Am Wochenende habe ich mein Seminar „In sieben Stunden zum eigenen Blog“ gegeben und am Donnerstag davor habe ich 90 Minuten über „Content-Marketing mit WordPress“ geredet. Warum erzähle ich das? Natürlich muss ich meine Referenzen fallen lassen, denn keine Ahnung wer das gerade liest. Es geht mir aber vielmehr darum, dass ich untermauere, dass ich diese Idee bereits vielen Menschen präsentiert habe. Wenn wir uns die großen Anbieter vieler Produkte anschauen oder auch die Marketingstrategien der größten Marken und Online-Shops, dann finden wir das Model auf einem anderen Level zwar wieder, aber mein heutiger Marketing-Tipp kann von jedem Unternehmer umgesetzt werden und es kostet keinen Cent. Ein Experte braucht nicht viel Zeit, um diesen Tipp umzusetzen, aber er wird den Erfolg direkt spüren. Ich klinge gerade genau so, wie viele „Unternehmer“, die ich in den letzten Wochen bei Facebook geblockt habe. Natürlich macht mein Tipp nicht jeden reich, aber er zeigt einen neuen Ansatz für einen erfolgreichen Verkauf Ihrer Produkte und Dienstleistungen.

Der Punkt

Es geht um eine Entscheidungshilfe. Ich mache nun eine Tabelle mit Trends, für die mein Tipp ohne Probleme anwendbar ist. Wenn Sie dies anwenden wollen, dann arbeiten Sie mit mir und meiner Agentur zusammen, wenn nicht, dann geben Sie mir bei Erfolg oder Scheitern bitte ein Feedback. Dann erspare ich meinen Teilnehmern diesen Tipp und bedanke mich für den Versuch. Habe ich schon erwähnt, dass ich den Tipp noch nie umgesetzt habe oder umsetzen durfte? Leider lag es oft daran, dass neue Online-Shop-Besitzer ihr Business nicht mit dem nötigen Ernst aufgebaut haben.

  • Tee
  • Gin
  • Whisky
  • Wein
  • Schokolade
  • Zigarren

Alle Elemente dieser Liste haben eines gemeinsam. Ohne das passende Hintergrundwissen können wir uns nie auf eine Richtung oder einen Favoriten festlegen, denn wir können den Geschmack nicht reproduzieren. Im schlimmsten Fall finden wir den Wein nicht mehr wieder, obwohl er uns im Restaurant zu unserem Fisch so gut geschmeckt hat. Nun schauen Sie sich die Quelle dieses einzigartigen Marketing-Tipp hier einfach mal an. Ist das was? Ich weiß, dass ich gerne Tee trinke, aber außer eben den groben Kategorien (links) kenne ich mich kaum aus. Doch dank der Kategorien (oben) kann ich mich für eine Geschmacksrichtung entscheiden und kann die Auswahl so von 500 Teesorten auf nur noch fünf Sorten beschränken. Nun habe ich die kleinen Beschreibungstexte als letzte Hürde vor meinem Teegenuss, der auf alle Fälle in die richtige Richtung geht und meinen groben Vorstellungen entspricht.

Der eigentliche Marketing-Tipp

Dies lässt sich doch nun wunderbar als Marketinginstrument auf diverse Branchen übertragen, denn Menschen suchen im Internet nach Hilfe. Wenn Sie Gin verkaufen, dann vereinfachen Sie dem Suchenden doch den Kauf in Ihrem Online-Shop, in dem er die grundlegendsten Informationen anhand einer solchen Tabelle auf einen Blick erkennen kann. Vielen potentiellen Käufern reicht doch schon der Hinweis, ob die Zugabe von Zitronen, Limetten oder Gurken empfohlen wird.  Beginnen Sie damit und steigern das Fachwissen der Käufer von Kauf zu Kauf. Verschicken Sie Newsletter mit derartigen Tabellen und machen den Käufer bei jedem Kauf ein wenig klüger, bis er bei Ihnen seinen Favoriten für die Ewigkeit gefunden hat.

Bei einem Wein gibt es ebenfalls so viele Klassifizierungen, so dass hier ein solcher Weg empfehlenswert ist. Eine Wein-Begleitung oder eine professionelle Wein-Beratung braucht niemals bei Null anfangen, wenn die richtigen Marketinginstrumente in der Schublade liegen. Die Akquise geht viel spielerischer über die Bühne und Sie liegen ab sofort immer richtig bei der Vorauswahl.

Nun bastel ich mal eine solche Tabelle, um meinen Tipp zu veranschaulichen. Dabei verrate ich ein kleines Geheimnis, denn der Artikel ist ein Experiment und soll mir die Türen zu einem Erstgespräch öffnen. Die Erläuterung meiner Idee benötigt die gleiche Zeit wie die Erstellung des Textes, so dass ich hier etwas langfristiges geschaffen habe. Nun muss ich dieses Instrument nur noch personalisieren und individualisieren.

Um die 1000 Wörter noch voll zu machen habe ich eine Podcast-Empfehlung für alle. Bei „So nämlich!“ mache ich mit einem Freund mal kein Online-Marketing, sondern betreibe ein Hobby-Projekt im Internet. Da Affiliate-Marketing ebenfalls ein Hobby ist, ach lassen wir das.

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