Was ist eigentlich ein SEO-Angebot?

Ich war letztes Wochenende in Hamburg und bekam aus der Agentur einen Anruf, dass ich doch bitte noch ein SEO-Angebot für einen neuen Kunden schreiben sollte, weil dieser es am Wochenende für eine Besprechung mit seinen Partnern benötigen würde. Ich saß dann abends alleine im Hotelzimmer und habe das Angebot „SEO-Angebot“ einfach mal überdacht. Passend dazu habe ich mir in Hamburg mal meine Mitbewerber angeschaut und bin bei meinen Kollegen von RiverOnline auf die Landingpage „SEO Angebot“ gestoßen.

Dort steht nämlich folgender Satz:

 Conversions sind das Wichtigste!

Dazu befindet sich darunter noch eine coole Grafik, die verschiedene Schritte im Bereich der Suchmaschinenoptimierung erklärt.

Eigentlich machen wir es schon lange so, dass wir diese Art von Angebot direkt „Online-Marketing Betreuung“ nennen. Wieso wir das machen? Es ist ganz einfach. Der Wunsch des Kunden ist es, dass er bei Google zu bestimmten Suchbegriffen ganz oben gefunden wird. Beschäftigen wir uns aber mit einem Kunden länger, dann stellen wir fest, dass dieser wesentlich mehr braucht, als die Führung vor seinen Mitbewerbern in den Google-Suchergebnissen. Es geht um die Optimierung der Conversions, also der Abschlüsse, Verkäufe, Buchungen oder Kontaktanfragen.

Vielleicht ist Google nicht der richtige Kanal?

Google Büro in Hamburg

Ich habe natürlich Google in Hamburg besucht.

Manchmal soll es vorkommen, dass es wesentlich günstiger für den Kunden ist, dass er seine Abschlüsse über Facebook macht. Um dies herauszufinden, sollte der Kunde auch bei Facebook präsent sein, damit wir die richtigen und vor allem zielführenden Analysen fahren können. Also müssten wir nach einem SEO-Angebot eigentlich noch ein „Social Media-Angebot“ rausschicken. Das klassische Upselling. Jedoch streben wir nach langfristigen Zusammenarbeiten, so dass es doch bitter wäre, wenn wir nach kurzer Zeit sagen müssten, dass wir dem Kunden zusätzliche Kosten aufbürden müssen, weil Social Media eben nicht im klassischen SEO-Angebot enthalten ist. Daher halte ich es für sinnvoll, dass wir gleich als Online-Marketing-Agentur auch Angebote schreiben, die wir eben „Online-Marketing-Betreuung“ nennen. Ich weiß, dass auch Social Media mit seinen Social Signals zu der Suchmaschinenoptimierung gehört und alle Teildisziplinen im Online-Marketing mit der Sichtbarkeit im Internet zusammenhängen. Jedoch weiß dies oft der Kunde nicht und wir werden da niemanden im Dunkeln lassen.

Noch mehr Gedanken aus Hamburg

Elbphilharmonie in Hamburg

Die Elbphilharmonie sieht schon beeindruckend aus.

Vor kurzem habe ich einige Fragen von einem Herren gestellt bekommen, dessen Berufsbezeichnung sich „Head of SEO“ schimpft, welche mich verwundert haben. Ich habe die Antworten eigentlich als Selbstverständlichkeit und als Basiswissen für einen „Head of SEO“ gehalten, aber nun gut. Jeder informiert sich eben im Rahmen seiner Möglichkeiten. Klang dies nun arrogant? Wenn ja, dann bitte ich dies zu entschuldigen. Ich sitze nicht oft alleine in einem Hotelzimmer und mache mir Gedanken rund um Mitbewerber und Optimierungen unserer Arbeit, aber an diesem Abend sprudelten die Gedanken nur so im Kopf herum. Wir haben in der Woche nach meiner geschäftlichen Reise nach Hamburg einen neuen Mitarbeiter eingestellt, denn wir spaßeshalber auch „Head of SEO“ nennen, auch wenn wir diese Bezeichnung alle ein wenig albern finden. Dieser neue Mitarbeiter hat sich eigene Internet-Projekte während seines Studiums aufgebaut, um damit sein Studium zu finanzieren. Das waren die perfekten Voraussetzungen, um bei uns anzufangen. Nun soll er aus der neuen Perspektive unsere langjährige Arbeit für einige Bestandskunden analysieren und neue Chancen ermitteln. Unser Ziel ist es, dass wir ihn dahin schulen und ausbilden, dass er schon bald zukünftige Praktikanten und Mitarbeiter im Bereich der Suchmaschinenoptimierung einarbeiten soll, um unsere Arbeit in diesem Sektor noch mehr zu verbessern.

Es geht immer um Conversion-Optimierung

Wir müssen viel öfter die Eier haben, dass wir auch mal „Nein“ sagen zu Kunden und uns noch mehr Zeit nehmen, die Kunden zu informieren, woraus unsere Arbeit eigentlich besteht. Wenn ein Kunde wöchentlich neue Backlinks sehen will, ohne dass wir Zugriff auf seine eigentliche Seite bekommen, dann verdiene ich damit auch mein Geld, aber kann den Rahmen meiner Möglichkeiten nicht ausschöpfen. Manchmal ist genau dies ziemlich ermüdend, aber da müssen wir als gute Dienstleister eben durch. Am Ende des Tages geht es immer um das liebe Geld, also geht es in erster Linie darum, dass unsere Kunden mit unserer Hilfe mehr verkaufen. Da wird es in Zukunft kein „Wenn und aber“ mehr gehen, sondern knallharte Fakten, die unsere Vermutungen, auch auf andere Disziplinen im Online-Marketing zu nutzen, belegen und dann wird mit dem Kunden diskutiert.

König der Löwen in Hamburg

Nach den Gedanken in „König der Löwen“

Die Aussage meines Artikels

Ich wünsche mir einfach, dass mehr Menschen die Vielzahl an Chancen, die das Internet bieten, für ihre Unternehmensziele erkennen und uns einfach mal machen lassen. Liebe Kunden, kümmert ihr euch mal um das Alltagsgeschäft und lasst uns dafür sorgen, dass ihr noch weniger Zeit für das ganze Drumherum habt, weil ihr nämlich weiter wachst und mehr verkauft. Ich will hier nicht das Ende der klassischen SEO-Angebote ausrufen, denn eine Vielzahl an Methoden klappen seit vielen Jahren bis heute, aber ich würde mir ein kleines Umdenken wünschen, um noch abwechslungsreicher, kreativer und gewinnbringender für alle arbeiten zu dürfen.


PS: Saß ich wirklich alleine in Hamburg in einem geilen Hotelzimmer und habe mir darüber Gedanken gemacht? Jepp, das habe ich. Zu diesen Gedanken gab es am Tag meiner Reise, an meinem Geburtstag, ein großes Meeting mit allen Mitarbeitern und daraus ergab sich eine Aufbruchstimmung zu mehr Mut und Bock diese Aufklärungsarbeit bei bestehenden und zukünftigen Kunden zu betreiben. Am Ende lohnt es sich dann für alle Parteien. Beweise für meinen Aufenthalt findet ihr in den Bildern. Bin bekanntlich kein Reise-Blogger, aber die Bilder sind zu schade für meine Smartphone-Galerie.

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