Online-Marketing mit Pokémon Go

Eigentlich spiele ich kaum Spiele, egal ob auf der Konsole oder auf dem Smartphone, aber seit einer Woche bin ich süchtig nach Pokémon Go. Es ist wirklich verwunderlich, aber es spielen auch Freunde von mir, denen ich das niemals zugetraut hätte. Nun geht es also gleich, an einem Freitagabend, in Richtung des Gruga Parks in Essen und wir werden mit sechs Leuten auf die Jagd gehen. Der Hype wundert mich eigentlich gar nicht, denn ich weiß noch wie es damals war, als ich das erste Pokémon-Spiel für den GameBoy hatte. Es war die gelbe Edition, in der Ash ständig von seinem Pikachu verfolgt wurde.

Ich will hier übrigens nicht den Hype ausnutzen, um mal wieder ordentlich Leser auf diesen Blog zu bekommen, aber wie andere mache ich mir über den Einsatz der App für das Online-Marketing schon meine Gedanken und habe folgende interessante Artikel zu dem Thema bereits gelesen:

Alles spannende Artikel mit vielen Beispielen, Ideen und Tipps für den Einsatz der App im Online-Marketing. Rechtlich gesehen mal wieder ein heißer Tanz, aber ein Tanz mit viel Potential.

Mehr Besucher mit Pokémon Go

Das beste Beispiel für den kreativen Einsatz der App kommt von einem Burgerladen „The Bird“ aus Köln. Dort wird den Kunden versprochen, dass Lockmodule zu einer bestimmten Zeit eingesetzt werden. Lockmodule werden in der App genutzt, um wilde Pokémon für 30 Minuten zu einem Pokéstop zu locken. Diese Lockmodule gibt es selten, kosten viele Münzen oder müssen für echtes Geld gekauft werden. Burger essen und Pokémon fangen sind schon zwei erfolgsversprechende Faktoren für einen vollen Laden. Wenn Sie also auch das Glück haben in Reichweite eines Pokéstops zu arbeiten oder gar Ihr Geschäft dort zu haben, dann lassen Sie sich mal was kreatives einfallen.

Meine erste Online-Marketing-Maßnahme mit Pokémon Go

Ich selbst habe mich in der App einfach „BurkhardAsmuth“ genannt. Wenn ich dann Arenen besetze und andere damit ärgere, werden die dann meinen Namen vielleicht bei Google eingeben, Contunda finden und werden zu neuen Kunden. So die Theorie, die bestimmt nicht in der Praxis aufgehen wird, aber lasst mir doch die kleinere Träumerei. Ich habe schon so oft für den Klarnamen im Internet die Werbetrommel gerührt, warum nicht auch bei Pokémon Go.

Der Hype ist erst am Anfang

Es ist vielleicht jetzt etwas zu hoch gegriffen, aber es gab schon die erste Amerikanerin, die sich als professionelle Pokémon-Trainerin bei Craiglist angeboten hat, um für andere Spieler die Meter zu machen und die Pokémon zu fangen.

In Zukunft werden noch mehr Marketing-Maßnahmen mit Pokémon Go möglich sein, denn die besten Features kommen erst noch. Laut einem Artikel von Chip kommen nämlich schon bald neue Features, die erst die richtig großen Maßnahmen möglich machen.

Pokémon tauschen

Der Tausch von Pokémon mit anderen Spielern ist vielleicht das größte aller zukünftigen Features und auch da ergeben sich natürlich Möglichkeiten. Zu einem gekauften Produkt gibt es ein seltenes oder starkes Pokémon dazu. Inwieweit das rechtlich in Ordnung wäre ist wieder eine andere Seite, aber auch da werden einige Marken und Firmen ihre Ideen durchbringen.

Team-Events

Ein „Pokémon Go -Survival Paket“, damit sich die Spieler während eines Events versorgen können, wäre meine erste Idee. Auch hier haben Gastronomie-Besitzer viele Möglichkeiten, wenn Sie den Ihre Umgebung mit der App mal durchleuchtet haben. Ich habe heute beim Mittagstisch aus dem Restaurant in einer Arena kämpfen können. Dies ist manchmal keine schlechte Sache, denn je stärker die Arenen werden, desto länger dauern die Kämpfe.

Sponsored Pokéstops

Die Entwickler von Niantic werden das Spiel natürlich weiter monetarisieren und so berichtete zu Beispiel Gamespot über Sponsored Pokéstops. Firmen können sich bei Niantic melden und Ladenlokale zu Arenen oder Pokéstops machen. Dies bedeutet gleich eine höhere Anzahl an Besuchern, die dann nur noch zu Käufern gemacht werden müssen. Für Einkaufsstraßen bieten sich da im Kollektiv neue Werbemöglichkeiten, um diese zu beleben. Contunda sollte auch eine Arena sein, aber eher um mal eine Arena länger als ein paar Minuten halten zu können. Hier in Essen ist echt ne Menge los.

Viele Möglichkeiten, spannende Zukunft

Am Ende des Tages ist Pokémon Go ein Spiel, aber mich interessieren beide Seite. Auf der einen Seite möchte ich weiterhin so viel Spaß mit dem Spiel haben. Dann gibt es noch die Seite des Marketings. Ich bin froh, wenn nicht jede Seite unzählige Artikel über die App veröffentlicht, aber gleichzeitig freue ich mich über die kreativen Ideen, die mit Sicherheit noch kommen werden. Jetzt müsste es jeden Moment schellen und die erste große Tour mit Freunden geht endlich los.

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