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Ich habe auf http://blog-parade.de eine spannende Blogparade gefunden mit dem Thema „Nichtstun – Fluch oder Segen“ , dessen Ursprung im Link verlinkt ist. Für einen Selbstständigen wie Mich genau das richtige Thema. Habe erst heute Abend angekündigt in Zukunft regelmäßig an Blogparaden teilzunehmen.


Einfach mal „Nichtstun“

Ich finde es spannend das „Nichtstun“ einmal in den Mittelpunkt zu stellen. Ich genieße das „Nichtstun“ ab und an. Doch während dieser Phase meiner Regeneration erledige ich manchmal Sachen, die ich danach bereue. Einmal war ich stark erkältet und kaufte mir an diesem Tag das Spiel „Minecraft“. Ich baute stundenlang voller Freude eine tolle Welt und stellte mir aber dann die Frage: „Wozu all die Stunden vergeudet?“ Genau derartige Gedanken habe ich manchmal wenn ich mir eine App herunterlade und mehrere Stunden spiele. Dabei lasse ich den Fernseher laufen und habe so eine doppelte Berieselung. Dies hilft mir aber zum abschalten, denn ich kann die Arbeit für einige Zeit vergessen. Doch dann kommen irgendwann all die Projekte wieder in den Kopf, über die ich immer sage ich hätte keine Zeit dafür. Vor allem das Schreiben fällt dabei meistens vom Tisch. Das ist schade, denn wenn ich schreibe, dann endet es meistens in einem Schreib-Marathon. Ich vergesse alles um mich herum und entspanne in der Flut von Buchstaben, Wörtern, Sätzen und Geschichten. Warum also nicht öfter? Vielleicht ist es die fehlende Trennung von der täglichen Arbeit am Computer und dem „Nichtstun“ am Computer.

Ausgleich zur Arbeit finden

Darum schaffe ich den Ausgleich nicht mit dem „Nichtstun“, sondern durch Zeit mit Freunden oder mit meinem Bruder auf dem Squash-Court. Dies ist dann „Nichtstun“ in Bezug auf die Arbeit, doch ich mache in diesen Momenten etwas für meinen inneren Ausgleich, um nicht von der Arbeit aufgefressen zu werden. So richtig „Nichtstun“ ist immer mit dem schlechten Gewissen verbunden, doch das „Etwas-Tun“ mit anderen macht einfach nur Spaß.

Es ist der Gammeltag alleine vor dem Fernseher, der seit Monaten seinen Reiz verloren hat. Es ist schön wenn da noch jemand ist, der mal sagt: „Lass doch mal rausgehen!“. Dies ist ein Moment des „Nichtstuns“, der wieder Kräfte mobilisiert für die nächsten Projekte.

Daher ist es Fluch und Segen, denn ich möchte auch aus dem Zustand „Nichtstun“ etwas sinnvolles tun, um Spaß zu haben, aber auch private Projekte zu erfüllen, die mich mit Freude und Stolz versehen würden.

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