Mein Jahr 2016 | Darf dieses Jahr auch mal gelobt werden?

In vielen Bereichen war das Jahr 2016 echt hart und auch wirklich keines, an das wir uns gerne zurückerinnern werden. Doch immer wenn solche Sätze fallen, dann meinen wir ein Gesamtbild unserer Gesellschaft und meistens nicht wirklich uns selbst. Ich bin mir sicher, dass dieses Jahr auch einige Menschen viel Glück und Erfolg hatten. Allein in meinem Freundeskreis haben viele Freunde geheiratet, erwarten Kinder und haben sich Häuser gekauft. Wieder andere Freunde haben beruflichen Erfolg gehabt und werden auch Silvester auf ein erfolgreiches Jahr 2016 anstoßen.

Ich persönlich hatte ein geiles Jahr und natürlich lassen mich die großen Katastrophen des Jahres alles andere als kalt. Ich habe viele Nächte vor dem Fernseher verbracht, weil irgendwelche Idioten meinten, dass Sie Angst, Hass und Terror verbreiten mussten. Doch nun zwischen Weihnachten und dem Jahreswechsel ist es mal wieder Zeit auf mein persönliches Jahr 2016 zu blicken. Natürlich hat der Beruf dieses Jahr wieder dominiert und das darf auch gerne so weiter gehen, doch eines vorab: Meinen Vorsatz „Freundschaften pflegen“ bin ich erfolgreich nachgegangen. Alleine im Dezember hat es gleich zwei Treffen mit wirklich guten Freunden gegeben. Nur in diesem Jahr hab ich das Selfie vergessen.

Der Umzug von Contunda

Die wohl größte Veränderung des Jahres war der Umzug von Contunda nach Rüttenscheid. Wir haben mehr als 3 Jahre bei mir in der Wohnung gearbeitet. Dies bedeutete, dass ich im Grunde keine eigene Wohnung hatte, sondern in einer Teilzeit-WG gewohnt habe. Seit Juli genieße ich die Ruhe, kann auch mal ausschlagen und später ins Büro kommen und habe nun einen zusätzlichen Raum für meinen Kram. Ich habe viel zu viel Kram, aber auch genug Platz.

Die Geschichte unseres Umzugs begann bereits im Februar 2016, denn im Rahmen der Festlegung unserer Ziele schrieben wir den Umzug für den Herbst auf die Liste. Wir wollten im Sommer mit der Suche beginnen und ich dachte, dass wir ewig nach der perfekten Immobilie suchen würden. Doch plötzlich schickte mir Sebastian einen Link zu einer Anzeige und wir verliebten uns sofort in die Immobilie. Sechs Räume mit Balkon auf 140 Quadratmeter klangen gigantisch und absolut überdimensioniert, doch irgendwie lächelte uns dieses Büro an. Sofort vereinbarten wir einen Termin und unterschrieben nach wenigen Tagen sofort den neuen Mietvertrag. In der gleichen Woche packten wir unsere Sachen ein und zogen in die neuen Räumlichkeiten. Die ersten Besucher waren beeindruckend und wir mussten uns vor großen Kunden nicht mehr rechtfertigen, weil wir in einer Privatwohnung arbeiten. Essen-Rüttenscheid ist einfach der Hammer und wir haben hier alles was wir brauchen. Wir haben hier so viele Möglichkeiten, die wir noch nicht nutzen, doch dazu später mehr im Abschnitt „Vorsätze“.

Das Projekt „Burkhard schreibt ein Buch“

Jedes Jahr die gleiche alte Leier. Ich möchte schon immer mal ein Buch schreiben, doch immer kommt etwas dazwischen. Egal ob Zeit, Motivation, Lust, Ideen oder andere Ausreden, es wird einfach nichts. Doch im Sommer fasste ich mal wieder den Entschluss, dass ich ein Buch schreiben werde. Dieses Mal ist es kein Roman, sondern quasi ein Fachbuch. Unter dem Arbeitstitel „Geld verdienen im Internet“ habe ich den Rahmen des Buchs komplett fertig und muss die vielen Überschriften nur noch mit Texten versehen. Der Ursprung dieser Idee war mein Dozententagebuch, als ich mehrere Monate für das Comcave College unterrichtet hatte. Ich wollte aus diesem Tagebuch ein Buch machen, doch es sind einige Sachen bereits veraltet, so dass ich mich auf die allgemeinen Aspekte in meinem Buch konzentriere, die noch viele Jahre zu Erfolg führen können. Anders als die ganzen Labertaschen, die unrealistische Einnahmen in sehr kurzer Zeit versprechen, schreibe ich über „Fleiß und Geduld“. Ich werde weiter fleißig an dem Buch arbeiten und es hoffentlich auch 2017 veröffentlichen. Mit Absicht nicht als E-Book, sondern als echtes gebundenes Buch für das Bücherregal. Nicht zeitgemäß? Das will keiner lesen? Mir egal. Mein Traum, meine Regeln.

Satz des Jahres

Ich kann es mir einfach nicht verkneifen, aber mein Satz des Jahres lautet wie folgt:

Ich bleibe niemanden etwas schuldig.

Der Satz stammt nicht von mir, denn wenn ich ihn aussprechen würde, dann würde ich mich auch daran halten. Leider schmeißen andere Menschen mit ihren Grundsätzen um sich, aber stehen nicht wirklich dahinter. Mal sehen ob dem Besitzer/der Besitzerin des Satzes etwas an seinem Satz liegt und dem noch nachkommt. Ich bin froh, dass dieses Kapitel abgeschlossen ist, aber manchmal spukt noch dieser Satz in meinem Kopf herum.

Was ist mir 2016 denn noch so passiert?

Viel privates gibt es nicht zu berichten. Meine Familie hat dieses Jahr komplett gesund überlebt. Das ist schon mal gut gelaufen. Im Urlaub war ich auch dieses Jahr nicht wirklich. Einige Tage war ich in Hamburg, aber ansonsten kann ich mich an keinen Ausflug erinnern. Irgendwie ist das Jahr 2016 ziemlich schnell vorbeigegangen und Weihnachten kam wieder sehr überraschend und plötzlich. Mal sehen was 2017 so bringen wird. Vielleicht kann ich dann mehr schreiben, als nur berufliche Veränderungen, denn ich habe auch für 2017 jede Menge Ideen, Vorsätze und Pläne. Auch dieser Blog wurde 2016 sehr vernachlässigt, aber ich blogge auf anderen Seiten noch immer sehr fleißig. Nach diesem Artikel schreibe ich noch auf ComicStation über meine Enttäuschung über den Film „Star Wars: Rogue One“.

Das erwartet uns 2017

Ich hoffe in erster Linie, dass ich nicht wieder so viele Nächte vor dem Fernseher verbringen muss, um die Taten von irgendwelchen Idioten sehen zu müssen. Dann wird auch noch im Januar ein komischer Mann gekrönt. Die Bundestagswahlen nächstes Jahr machen mir schon Kopfschmerzen, aber ich hoffe einfach, dass ich aktuell viel zu wenig von vielen Menschen erwarte. Ich hoffe einfach, dass wir alle nächstes Jahr auf ein gesundes, friedliches und erfolgreiches Jahr zurückblicken können. Wir müssen uns alle zusammenreißen, um gemeinsam in Frieden leben zu können. Der anhaltende Populismus im Social Media muss bekämpft werden, denn er verseucht unser geliebtes Internet. Manchmaß könnte ich mir in den Arsch beißen, dass ich mich zu einigen Themen nur selten öffentlich äußere und diese nur durch Like-Buttton bei Personen, wie Jan Böhmermann, Micky Beisenherz und Shahak Shapira, ausdrücke, weil die in diesen Zeiten oft die richtigen Worte finden.

Ich wünsche euch allen einen guten Rutsch in ein sorgenfreies und erfülltes Jahr 2017.

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