Adsense

Google Adsense ist wohl der einfachste Weg, um seinen Blog mit wenigen Klicks zu monetarisieren. Die wichtigsten Punkte bei der Adsense-Nutzung sind, dass pro Seite maximal drei Anzeigenblöcke erstellt werden dürfen und Klick-Betrug mit einer lebenslangen Sperre bestraft wird. Ich habe Google Adsense auf meinem Blog abgeschaltet, weil es thematisch einfach nicht passt und diese Plattform nicht der richtige Weg ist, um ein wenig Geld zu verdienen. Auf anderen Projekten läuft Adsense eigentlich zufriedenstellend, jedoch bezahlen die monatlichen Einnahmen maximal das Internet. Dafür ist es aber ein Einkommen, für das nicht mehr gearbeitet werden muss und stetig steigt.

Wie nutze ich Google Adsense sinnvoll?

Diese wichtige Frage ist nicht so leicht zu beantworten, doch ein paar Tipps und Ratschläge für eine effektive Einbindung habe ich doch. Zum einen sollte jeder Blogger aufpassen, ob er zwischen seinen Texten wirklich Werbung einbinden will. Dies stört den Lesefluss und kann Leser vertreiben, aber gleichzeitig werden Anzeigenblöcke im Text oft geklickt. Es ist wohl so, dass wenn eine Anzeige interessanter als der Artikel ist, dass der Leser mit einem Klick auf diese Anzeige aussteigt und eine andere Webseite besucht. Dann haben wir zwar ein wenig Geld verdient, aber einen Leser verloren. Wenn es sich aber bei der Webseite um ein Affiliate-Projekt handelt, dann bauen wir nicht auf wiederkehrende Leser, sondern auf kaufende Leser, so dass dieser Webseitenbesuch ein Erfolg für uns war.

Meine Empfehlung ist daher, dass ein Anzeigenblock in die Sidebar gehört, wenn denn eine Sidebar vorhanden ist. Am Ende des Artikels ist ein Anzeigenblock ebenfalls sehr effektiv. Die Anzeigen sind so aufgebaut, dass ein großer Pfeil eigentlich einen Play-Button suggeriert und der Leser denken könnte, dass es mit einem Klick auf die Anzeige zu einem neuen Artikel geht.

Die Anzeigen mit den besten Ergebnissen sind bei mir aktuell auf meinem Immobilien-Blog und einen Entertainment-Blog. Gerade bei Online-Games sind die Anzeigen sehr aufwändig gestaltet und mit vielen Bewegungen oder Animationen versehen. Dies verführt schnell zu einem Klick und die zu erwartenden Einnahmen sind überdurchschnittlich hoch. Im Immobilien-Blog scheinen vor allem Anzeigen zu laufen, in denen nach Immobilien gesucht oder diverse Anbieter verglichen werden können.

Welche Einnahmen habe ich bei Google Adsense zu erwarten?

Die Einnahmen hängen natürlich eng mit dem erzeugten Traffic der Seite ab. Je mehr Besucher eine Webseite hat, desto höher die Einnahmen. Die Platzierung der Anzeigen ist ein weiterer Qualitätsfaktor, denn auch wenn Anzeigen im Text eher unschön aussehen, an der richtigen Stelle erzeugen sie dann doch die Klicks. Sehr wichtig ist auch das Thema der Seite. Je enger das Thema eingegrenzt wird, desto einfacher ist es für Google die passenden Anzeigen zu schalten. Wenn diese Anzeigen dann noch Bildanzeigen oder Animationen beinhalten, dann ist die Chance auf viele Klicks besonders hoch.

Das Retargeting ist ebenfalls ein wichtiges Mittel. Google verfolgt die Nutzer und schaltet auf der eigenen Seite nicht passende Anzeigen zu meinem Thema, sondern stimmt die Anzeigen auf den Nutzer ab. Dies kann ebenfalls zu gut bezahlten Klicks führen. Bei einigen hochpreisigen Themen (Immobilien, Finanzen, Spiele) würde ich auf Retargeting verzichten, weil dort die Werbung sofort ersichtlich ist und eventuell gewinnbringende Anzeigen nicht angezeigt werden (Suchen, Vergleiche, Rechner).

Wie aktiviere ich mein Adsense Konto nach Deaktivierung?

Immer wieder schreiben Nutzer in Foren und Gruppen, weil ihr Konto von Google gesperrt wurde. Die häufigste Ursache ist der Klickbetrug, denn wenn ein Blogger oder Seitenbetreiber regelmäßig auf seine eigenen Anzeigen klickt, dann wird das Konto unwiderruflich gelöscht. Die Antwort auf die Frage lautet also, dass es nicht geht. Mit diesem Betrug schadet der Nutzer in erster Linie nicht Google, sondern den Werbetreibenden, denn dieser bezahlt den Klick, der ihm aber keinen Verkauf bringen wird. Es hilft auch nicht, wenn jemand nicht Zuhause, aber von seinem Arbeitsplatz regelmäßig auf die Anzeigen klickt. Selbst wenn Sie eine Anzeige auf der eigenen Seite entdecken, die Sie interessiert, kann ich von diesem Klick nur abraten. Wenn das Konto deaktiviert wurde, dann müssen neue Wege für die Monetarisierung gefunden werden.