Sturmschäden nach Ela

Sturm Ela legte große Teile des Ruhrgebiets lahm.

Viele Schüler werden diesen Artikel schon wegen der Überschrift hassen. Doch als Sturm Ela über Essen und Umgebung raste mussten viele Schulen den Unterrichtsbetrieb für einige Tage unterbrechen. Ich habe mein Abitur 2006 gemacht, doch in Sachen Unterrichtsausfall hat sich bis heute nichts getan. Trotz der technischen Möglichkeiten steckt das eLearning in Deutschland noch in den Kinderschuhen.

Ich habe vor einigen Tagen mit einer jungen Lehrerin darüber gesprochen. Es ist erschreckend wie Eltern auf Online-Maßnahmen von jungen Lehrern reagieren. Da wurden Emails mit den Arbeitsblättern verschickt mit der Bitte dieses ausgedruckt und bearbeitet mitzubringen. Ein Sturm des Entsetzens löste dieses Vorhaben aus. Mein Liebling unter den Vorwürfen ist dieser: „Wozu zahlen wir denn Papiergeld?“. Doch dieses Szenario hat zwei Seiten, die zwar beide für das eLearning sprechen, doch auch den erbosten Eltern etwas Recht zusprechen.

Seite 1: Internet für  Schüler ein Muss

Ich gehöre zu der Generation, die noch erfolgreich in der Schule ein Referat mit Hilfe eines Wikipedia-Artikels wenige Minuten vor Unterrichtsbeginn anfertigen konnte. Viele Lehrer kannten sich mit dem Internet nicht aus und so konnte dies damals ohne Probleme unerkannt durchgezogen werden. Liebe Grüße an einen meiner Geschichtslehrer, der so begeistert von meinem Referat über Alfred Krupp war. Eltern sollten dankbar für junge und kreative Lehrer sein, denn diese jungen Menschen lehren den Kindern die wirklich wichtigen Dinge für die Zukunft. Dazu gehört auch der Umgang mit dem Internet. Nicht mehr lange und die Generation an Eltern wird vorhanden sein, die sich über die neue Art des Lernens freuen wird.

Seite 2: Papiergeld abschaffen

Der große Vorteil an eLearning ist der weitere Schritt in Richtung Papierlosigkeit. In Amerika werden bereits Google Chromebooks verteilt. In Form von virtuellen Klassenräumen wird der Unterricht am Laptop gestaltet. Darüberhinaus werden Google Dienste wie Google Drive oder Google Hangout für gemeinsame Hausaufgaben verwendet. Wenn diese Art des Lernen flächendeckend in Deutschland eingeführt werden würde, dann gäbe es keinen Grund mehr für Papiergeld. Aber was für die Umwelt noch besser: Es gäbe keinen Grund mehr für die Nutzung von Papier.

Zu dem Thema Google Chrombook und Schulen habe ich ein Werbevideo von Google für Euch:

[su_youtube url=“http://www.youtube.com/watch?v=GSHLuUtPKTI“]

Seite 1 + Seite 2 = Beide Seiten entwickeln sich noch

Ich hoffe mit diesem kleinen Exkurs in die Möglichkeiten des eLearnings aufgezeigt zu haben, dass es noch an beiden Seiten liegt, dass es noch nicht richtig zünden möchte mit dem eLearning. An Universitäten wird es vermehrt eingesetzt. Ich habe schon Vorlesungen besucht, bei denen der Dozent selbst keinen großen Wert auf Anwesenheit setzte und die Vorlesung als Podcast in das Internet stellte. Er weiß ganz genau dass der reine Podcast für den Studenten viel mehr Arbeit bedeutet. Seine Klausuren sind nämlich der Hammer.

Meine Ideen für das eLearning

Gerade wenn der Unterricht wegen eines Unwetters ausfällt, dann kann er doch mit Hilfe des Internets weitergehen. Der Lehrer kann den Unterricht via Google Hangout halten. Die Arbeitsaufgaben können online gelöst werden. Online-Tests sind in vielen Gebieten bereits seit Jahren etabliert. Das Miteinander unter den Schülern wird durch die gemeinsame Arbeit an Projekten mit Hilfe von Cloud-Programmen gefördert. Dies fördert die soziale Kompetenzen der Kinder. Der frühe Umgang mit den neuen Medien macht das Kind bereit für die Welt und deren schnelle Entwicklung.

Es gibt viele Ideen und bestimmt bin ich viel zu wenig auf die Gefahren eingegangen, aber ich glaube unter dem Strich ist das eLearning die Zukunft.

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