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Vernetzung von Bloggern: Wie und warum alle davon profitieren | Blogparade

Happy Birthday to bloggerabc

Heute morgen habe ich den aktuellen Artikel von Daniela Sprung von bloggerabc gelesen. Stolz wie Oskar feiert sie den ersten Geburtstag ihres Blogs. Sie kann auch wirklich stolz auf ihr Projekt sein, denn ihr Blog über das Bloggen ist wirklich eine Marke. Es ist mir ein wenig peinlich, dass ich mich nicht mehr daran erinnern kann, wie ich Daniela kennengelernt habe. Es ist glaube ich eine Mischung aus ihrem Blog und Twitter gewesen. Mittlerweile kennen wir uns aber auch persönlich und organisieren gemeinsam den Social Media Stammtisch Ruhr in Essen. Gemeinsam zogen wir in den Kampf für das Thema der Relevanz von Blog-Artikeln unter 1000 Wörter. Wenn ich als Dozent für Online-Marketing meinen Kurs gebe, dann ist bloggerabc immer ein Teil meines Unterrichts, denn warum einige Themen lange erklären, wenn es doch da so gut erklärt ist.

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Geburtstags-Blogparade

„Vernetzung von Bloggern: Wie und warum alle davon profitieren“ ist das Thema, welches Daniela auserkoren hat. Die Blogparade von bloggerabc ist ein interessantes Thema, welches mich erst seit dem Start dieser Seite beschäftigt habe, obwohl ich seit 2008 mit eigenen Blogs unterwegs bin. Die Bedeutung der gegenseitigen Vernetzung in der Welt der Blogger ist extrem wichtig, denn durch ein gutes Netzwerk ist eine regelmäßige Leserschaft vorhanden, die durch Vertrautheit wesentlich häufiger ein Feedback in den Kommentaren lässt als der fremde Leser.

Ich werde nun mit der Blogparade starten und mich an die ausgegebenen Fragen halten, obwohl ich doch eh wieder abschweifen werde. Am Ende geht es dann wieder um das Wrestling oder LEGO, also der ganz normale Wahnsinn an einem regnerischen Pfingsmontag mit anstehendem Open Air Festival. #poaw2015

  • Welchen Vorteil hat es dir gebracht, dich mit anderen Bloggern zu vernetzten?

Der erste Vorteil ist natürlich die Bekanntschaft mit Daniela. 🙂 Wie passend oder? Ein weiterer Vorteil ist, dass ich neue Blogger über andere Blogger kennenlernen durfte. Durch die Empfehlung eines Bloggers oder über die Links in den Kommentaren hat sich meine RSS-Liste bei Feedly erweitert. Durch das fleißige Lesen anderer Blogs ist die Themenfindung wesentlich einfacher geworden und ich schreibe gerne einen Artikel als Antwort auf einen anderen Artikel. Wenn ich mit dieser jungen und aktuell unregelmäßig befüllten Seite über meine Vernetzung im Social Media für jeden Artikel an die 100 Leser generieren kann, dann ist das ein großer Vorteil. Meine Vernetzung läuft zum größten Teil über die Präsenz auf Veranstaltungen (So offline mit Haus verlassen #oldschool) und natürlich Twitter.

  • Auf welchen Wegen kann und sollte man sich vernetzten?

Jetzt habe ich die Frage fast in der vorherigen bereits beantwortet. Darum hier eine kleine Aufzählung:

  • Kommentare
  • Twitter (stellvertretend für alle anderen Social Media Kanäle)
  • Netzwerkveranstaltungen
  • Empfehlungen anderer Blogger
  • Wie vernetzt man sich richtig – was sind die do’s und dont’s?

Gute Frage! Gibt es wirklich ein Richtig (do´s) oder Falsch (dont´s), wenn das Falsch mit schlechtem Benehmen zu tun hat? Ich finde „Nein“, denn bei der Vernetzung sollten die gleichen Verhaltensformen eingehalten werden wie überall im Alltag. Eine freche, dreiste oder illegale Absicht bei der Vernetzung wird zu keinem Erfolg führen. Viele Suchmaschinenoptimierer nutzen die Kommentare in den Blogs für die Unterbringung eines Links. Dies ist total legitim, wenn Kommentar und Link nicht irreführend sind, sondern zu dem Thema des Textes/Artikels passen. Ich schalte Kommentare mit Links gerne frei, wenn in dem Kommentar auf den Text eingegangen wird. Ich habe es hier in dem Blog bereits erlebt, dass ein Mitbewerber zwar einen passenden Kommentar schrieb, jedoch der Link sogar zu der Unterseite führte, auf die das Produkt verkauft werden sollte, welches ich in dem Artikel vorgestellt hatte. Ein Link zu der Startseite wäre ein „do“ gewesen, doch der Link zu der Unterseite ist für mich ein klares „dont“.

  • Gibt es Grenzen bei der Vernetzung untereinander und wenn ja welche?

Ich bin mir bei der Frage nicht sicher, ob ich sie richtig verstehe, aber bei Grenzen der Vernetzung fällt oft die Freundschaft bei Facebook. Eine Freundschaftsanfrage auf Facebook finden einige zu aufdringlich. Mir ist das einmal passiert, da habe ich einen Organisator einer Veranstaltung bei Facebook hinzufügen wollen, weil ich durch seine Moderation, den Erzählungen anderer und der Interaktionen auf anderen Social Media Kanälen dachte, dass dies kein Problem sei. Doch es kam eine Nachricht zurück, dass er nicht wisse wer ich sei und er sowas nicht macht. Da habe ich verstanden, dass einige da eine Grenze ziehen. Ich sage oft, dass ich bei Facebook keine Gruppen oder Freundschaftslisten erstellt habe, weil ich mich allen so zeigen will wie ich bin. Natürlich hat dies auch mit dem Status eines Selbstständigen zu tun.

Daher denke ich, dass der Blogger auch mit privaten Geschichten noch kein „Freund“ im klassischen Sinne ist, so dass die Vernetzung am Ende nur auf der professionellen Ebene stattfindet. Es gibt genug Kanäle, die nicht in die Privatsphäre eines Menschen eindringen (Twitter, Google+, Facebook-Fanpages, Xing, LinkedIn uvm.).

  • Welche Vorteile bringt es, sich untereinander zu vernetzen? Kann es auch negative Seiten geben?

Die Vernetzung bringt erstmal den großen Vorteil mit, dass Gleichgesinnte gefunden werden. Gerade bei Fan-Blogs ist der Austausch mit anderen Fans wirklich wichtig. Eine negative Seite gibt es auf den ersten Blick nicht, weil jede Anfrage für eine Vernetzung ist freiwillig und kann wieder getrennt werden. Ich bin auf die Antworten anderer Teilnehmer dieser Blogparade zu lesen. Vielleicht gibt es dann noch ein Update meiner Antwort.

Bildquelle: Pixabay-User Efraimstochter

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