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Das große Blog-ABC

Dies ist mein Beitrag zu einer Blogparade, die bis zum 30.11.2015 geht. Mehr Informationen hier.


Ich habe mir Gedanken über ein Blog-ABC gemacht, denn es gibt so viele Begriffe, die ein Blogger in meinen Augen kennen und berücksichtigen sollte, um Erfolg mit seinem Blog zu haben. Das Wort „Erfolg“ im Zusammenhang mit dem Wort „Blog“ ist immer eine schwierige Sache, denn was ist Erfolg? Ich definiere Erfolg grundsätzlich mit dem Erreichen seiner eigenen persönlichen Ziele.

Diese Ziele können sein:

  • Der Blog an sich
  • Leser erreichen
  • Interaktionen erzielen
  • Geld verdienen
  • Eigenmarketing / Reputation

Viel Spaß mit meinem Blog-ABC. Ich habe mir vor diesem Artikel einen Zettel und einen Stift genommen, das ABC aufgemalt und dann zu jedem Buchstaben spontan einen Begriff aufgeschrieben. Somit steht mein erstes Blog-ABC, aber in Zukunft werde ich es weiter und weiter ausbauen, denn es gibt noch viele weitere spannendere Themen rund um das Thema „Bloggen“.

A – Affiliate-Marketing

Das richtige Partnerprogramm finden und Geld verdienen

Affiliate-Marketing ist die Zusammenarbeit zwischen einem Anbieter (Advertiser) und einem (in unserem Fall) Blogger (Publisher), der die Produkte des Anbieters auf seiner Webseite bewirbt und bei einem Verkauf über den Link auf seiner Webseite eine Provision bekommt. Das bekannteste Partnerprogramm ist das von Amazon, welches ich seit Jahren auf verschiedenen Webseiten benutze. Ich empfehle meinen Lesern meistens Gadgets, Filme, Serien, Alben und andere Produkte, die ich im Vorfeld selbst gekauft habe. Es ist ein großes Kompliment für den Publisher, wenn ein Leser diesen Empfehlungen nachgeht und das empfohlene Produkt am Ende wirklich kauft.

Der große Vorteil an dieser Art von Marketing ist, dass die Affiliate-Links, welche selbstverständlich als solche gekennzeichnet werden müssen, für immer im Internet sind. Verkäufe nach mehreren Monaten oder Jahren sind somit immer möglich und sorgen für ein kleines passives Einkommen. Hier eine Liste mit bekannten Affiliate-Portalen, auf denen verschiedene Partnerprogramme gefunden oder genutzt werden können:

  • 100partnerprogramme (Übersicht viele Programme und den dazugehörigen Anbieter)
  • Zanox (großes Affiliate-Portal mit vielen Programmen)
  • affilinet (großes Affiliate-Portal mit vielen Programmen)
  • Check24-Partnerprogramm (Werbemittel für Stromanbieter, Gasanbieter, Mobilfunk, Internet, und Reisen)

B – Blogger Relations

Was gilt es im Umgang mit einem Blogger zu beachten?

Die Blogger sind längst in der Medienlandschaft angekommen, auch wenn noch immer der Großteil der Menschen dies entweder nicht mitbekommt oder es gar nicht bemerkt. Da können Blog-Beiträge noch so als Werbung gekennzeichnet werden, aber der Leser bemerkt es entweder nicht oder er regt sich über die Käuflichkeit des Bloggers auf. Der Umgang zwischen Firmen und Agenturen mit einem Blogger werden als „Blogger Relations“ bezeichnet. Für viele Unternehmen, aber auch für Agenturen, ist diese Zusammenarbeit noch Neuland. Unternehmen und Agenturen müssen einen Blog nicht nur lesen, sondern auch verstehen, bevor sie sich in Bezug auf eine Kooperation bei dem Blogger melden. Wenn zu erkennen ist, dass der Blogger von seinem Blog lebt und dies als Beruf ausübt, dann geht folgendes nicht:

  • „Darf ich dir unser Produkt schicken und du schreibst darüber?“ (*)
  • „Ich würde deinen Artikel gerne abdrucken und wir verlinken dich in unserer Printausgabe“

Als Argument von dem Unternehmen kommt immer das beliebte „Reichweite gegen Reichweite“-Argument, welches aber weder Miete noch sonstige Rechnungen bezahlt. Ein hochwertiger Blog-Beitrag, mit zusätzlichen Inhalten für die Social Media Kanäle, braucht seine Zeit und dies übersteigt meistens den Wert des Produktes um ein Vielfaches. Agenturen und Unternehmen müssen sich ernsthaft mit einem reichweitenstarken Blogger zusammensetzen und ihn auch für voll nehmen. Eine Anzeige in den klassischen Print-Medien kostet auch ein Vermögen, aber hat einen gewaltigen Nachteil. Diese Werbung verpufft nach dem Erscheinungstermin nach wenigen Tagen oder Wochen. Ein Blog-Artikel bleibt hingegen für immer auf dem Blog. Dies bedeutet, dass die Werbung zwar nur einmal bezahlt werden muss, aber jeden Tag von potentiellen Kunden gefunden werden kann. Mehr dazu habe ich hier bereits verbloggt.

(*) Natürlich kommt es hier auf das Produkt an. Sie dürfen mir gerne Autos, Wohnungen, Boote, Smartphones, Fernseher, Spielekonsolen, Flugzeuge, Reisen, Gold, Geldscheine schicken und darüber werde ich sofort schreiben.

C – Content

Mehr als nur Texte

WegzumOnlineJournalisten

Infografiken sind eine aussagekräftige Ergänzung zu einem Text.

Jeder meiner Artikel über Content beginnt mit dem abgedroschenen Satz „Content is King“, aber er hat eben seine Berechtigung. Ein guter Blogger schreibt nicht nur Texte, sondern fertigt auch Bilder, Videos, Vines, Checklisten, Grafiken und Audio-Dateien an. Nicht immer alles davon, aber Abwechslung ist mindestens die Königin des Contents.

Medien lockern einen längeren Artikel auf, denn es gibt Leser, die scannen einen Artikel zuerst und so können Bilder, Grafiken und kleine Videos die Überzeugungsarbeit leisten, dass der Leser den Artikel gründlich und komplett liest. Wenn eine Grafik das Interesse des Lesers geweckt hat, dann wird er die Erklärungen zu der Grafik in dem Text suchen und muss diese dort auch finden können. Bilder sind wichtige Begleiter des Lesers, denn sie füllen einen Text mit Leben.

D – Domainauswahl

Mit dem richtigen Namen durchstarten

Viele gute Domains sind weg, aber auf einem Workshop für Blogger über das Thema „Positionierung und Reputation“ fielen einige schöne Namen, die tatsächlich noch frei waren. Die größten Chancen haben eigene Wortkreationen oder eben der eigene Name. Bei der Wahl des eigenen Namens ist es etwas schwieriger, ohne den richtigen Background oder gute Suchmaschinenoptimierung, einen Leser zu erreichen.

E – Erstleser binden

Einmal Leser, immer Leser

Wenn sich ein Leser auf den eigenen Blog verirrt hat, einen oder mehrere Artikel gelesen hat, diese ihm gefallen haben, dann würden wir uns doch über eine Rückkehr dieses Lesers freuen. Am besten wäre aber noch, wenn er seine Freunde beim nächsten Mal mitbringen würde. Um dies zu schaffen empfehle ich natürlich Social Media, denn darüber können wir unsere Leser am besten über Neuigkeiten informieren und mit ihnen interagieren. Neben dem Social Media gibt es noch die Methoden des Newsletters und das Angebots des RSS-Feeds. Viele Blogger lesen anderen Blogs mit Hilfe von Feed-Readern, wie zum Beispiel feedly. Ich bin ein Freund davon, dass dem Leser alle Möglichkeiten gegeben werden, damit er sich seine bevorzugte Methode aussuchen kann.

F – Frequenz

Wie oft sollte gebloggt werden?

Es wird viel über die empfohlene Häufigkeit von Veröffentlichungen gesprochen. Ich habe kein Erfolgsrezept, aber ich empfehle immer eine gewisse Regelmäßigkeit. Es geht vor allem um den Leser, der einem Blog vielleicht nicht folgt, wenn keine Bewegung auf diesem zu erkennen ist. Ich blogge für Kunden wöchentlich, so dass es circa 4 Artikel im Monat werden. Wenn ich mehrere Themen habe, dann plane ich diese sinnvoll voraus. Saisonale Artikel werden meistens viele Monate zuvor verfasst, damit diese pünktlich gezündet werden können. Bei spontan entstehenden Themen, zum Beispiel aus aktuellen Nachrichten, kann die Frequenz natürlich jederzeit gebrochen werden.

G – Geld verdienen

Mit dem eigenen Blog Geld verdienen

Geld verdienen im Internet ist ein heikles Thema. Viele versuchen es, aber kaum jemandem gelingt es. Einnahmemöglichkeiten für Blogger gibt es viele, wie zum Beispiel Affiliate-Marketing, Kooperationen mit Unternehmen oder der eigene Fanshop. In vielen Fällen empfiehlt sich auch eine thematisch passende Bannerwerbung. Wenn jemand zum Beispiel regelmäßig Comics rezensiert, wie beispielsweise auf ComicStation, dann empfiehlt sich eine Kooperation mit einem Comic-Verlag. Dies eignet sich auch perfekt für Blogs mit regionalen Bezügen. Wenn keine direkte Kooperation zustande kommt, dann kann das passende Partnerprogramm (Affiliate-Marketing) auch eine Möglichkeit sein.

H – Hoster

Wo kann ich meinen Blog hosten?

Schnelligkeit, Service und Kompatibilität eines Hosting-Anbieters entscheiden über den Erfolg eines Blogs mit. Wir von Contunda empfehlen seit Jahren Profihost, weil dort alles stimmt. Für 5 Euro im Monat gibt es dort schon das perfekte Hosting-Paket für den Start eines Blogs. In den meisten Fällen dürft ihr nicht das günstigste Hosting-Paket buchen, weil ihr für eine WordPress-Installation eine sogenannte MySQL-Datenbank braucht. Bei Profihost ist eine OneClick-Installation für WordPress verfügbar und für 8 Euro im Jahr gibt es die eigene Domain auch dort.

I – Instagram

Bilder und Videos als Teaser für Artikel nutzen

Die App, die bei mir immer beliebter wird, ist für viele Nischen und Filterblasen eine schöne Plattform, um Artikel mit nur einem aussagekräftigen Bild oder einem Video-Teaser zu bewerben. Einzelne Postings bei Instagram können nicht mit einem Link versehen werden, aber im Profil kann ein Link eingefügt werden. Solange der aktuelle Beitrag auf der Startseite gefunden werden kann, kann die Weiterleitung von Instagram zu dem eigenen Blog funktionieren. In meinem Artikel über meine favorisierten Social Media Kanäle kommt Instagram direkt nach Twitter.

J – Jahresplan

Einen Redaktionsplan erstellen

Der Jahresplan für einen Corporate-Blog ist unglaublich wichtig, denn Artikel zu Feiertagen brauchen eine lange Vorlaufzeit, um pünktlich zu funktionieren. Es gibt Plugins für WordPress, um im Backend einen Redaktionsplan zu erstellen. Ansonsten arbeite ich mit Wunderlist, um meine Themen und die darin enthaltenen Strukturen, Absichten und Ziele festzuhalten. Jeder Blog hat eine eigene Liste, die mit Themen und den jeweiligen Deadlines versehen ist. Wenn wir zum Beispiel über einen Kinofilm schreiben, dann sollte dieser Artikel zeitnah zu der Premiere erscheinen. Wenn ein Blogger das Weihnachtsgeschäft mitnehmen möchte, egal ob die Ziele Reichweite oder Geld verdienen sind, dann sollten die Vorbereitungen im September oder Oktober beginnen. Wir haben dieses Jahr einen Artikel über das Weihnachtsgeschäft 2015 bereits im August veröffentlicht, um Leser und Kunden vorzeitig darauf vorzubereiten. Als Deadline für diesen Artikel haben wir die ersten Weihnachtsangebote in Supermärkten auserkoren.

K – Kooperationen

Kooperationen für den eigenen Blog bekommen

Kooperationen mit Unternehmen machen mir großen Spaß. Auch wenn ich nirgends einen echten Testblog habe, aber ich stehe auf kostenlose Test-Produkte. Wir kommen so in Kontakt mit Produkten, die wir uns vielleicht so nie gekauft hätten oder wir bekommen Produkte, die wir zwar gekauft hätten, aber die wir dank unserer Blogs nicht mehr kaufen müssen. Es gibt zwei Möglichkeiten, um eine Kooperation zu bekommen. Auf der einen Seite durch eine aktive Akquise und zum anderen können auch Anfragen von Unternehmen und Agenturen einen Blogger erreichen. Ganz wichtig ist die Kennzeichnung von Kooperationen, sprich wenn Produkte verschenkt wurden oder Geld geflossen ist, dann teilt dies euren Lesern mit. Diese Kennzeichnung bedeutet übrigens nicht, dass ihr diese Kooperation nicht kreativ und authentisch darstellen könnt. Sucht euch gezielt die Unternehmen und Produkte heraus, die ihr mögt und nutzt. Lasst nur Banner auf euren Blogs von den Unternehmen auftauchen, hinter denen ihr wirklich steht.

L – Layout

Keine unnötigen Experimente bei dem Design

Die Überschrift klingt jetzt vielleicht ein wenig langweilig, aber die Blog-Leser erwarten von einem Blogger einige klassische Elemente eines Blogs. Dazu gehören, dass die aktuellen Artikel chronologisch auf der Webseite gelistet sind, sich das Menü oben befindet und weitere Lese-Impulse unter den Artikeln angeboten werden. Seit ich für eine Lifestyle-Bloggerin aus einem mega-hippen Super-Template wieder einen klassischen Blog machen musste, der daraufhin wirklich mehr Leser bekam, habe ich dies für alle Zeiten verstanden. Dies bedeutet nicht, dass jeder Blog gleich aussehen muss. Jedoch sollte das Layout für alle Leser zu verstehen sein, damit dieser nicht von unbekannten Komponenten abgelenkt wird.

M – Mehrwert

Artikel mit einem Nutzen schreiben

Ein Artikel kann erklären, informieren und unterhalten. Wenn ich einem Leser in der Überschrift etwas verspreche, wie ein großes Blog-ABC, dann darf ich weder in dem Artikel über Äpfel schreiben, noch darf ich bei dem Buchstaben „M“ aufhören. Im Internet funktionieren Hilfestellungen und Problemlösungen am besten, denn wir benutzen Google am häufigsten für Fragen. Darum sollte sich ein Blog überlegen, welche Fragen er beantworten kann und will. Dieses „Blog ABC“ ist zum Beispiel aus der Intention hervorgegangen, dass ich mich in letzter Zeit sehr viel über „Blogs“ ausgelassen habe und dies in der Zukunft noch weiter ausbauen will. Darum gibt es hier gerade einen groben Überblick, der mit der Zeit so ausgebaut wird, dass jedes Wort aus dem ABC einen eigenen Artikel bekommt.

N – Nische

Schreibt nicht über Gott und die Welt

Entscheidet euch für Gott oder die Welt. Wenn ihr langfristig eine Leserschaft aufbauen wollt, die sich mit den gleichen Themen und Dingen beschäftigen, dann ist eine Positionierung extrem wichtig. Ich habe hier lange über alles geschrieben, so dass meine Sichtbarkeit lächerlich ist und ich zu den verschiedensten Dingen bei Google gefunden werde, die aber eigentlich nicht meine Themen sind. Bearbeitet eure Themen grundsätzlich von allen Seiten und schaut immer nach, ob ihr einen Aspekt eines Themas noch nicht bearbeitet bzw. vergessen habt oder es plötzlich etwas Neues gibt. Je intensiver ein Thema bearbeitet wird, desto größer ist die Wahrscheinlichkeit, dass ihr die Leser erreicht, die euch weiterbringen, die kommentieren oder die euch eine Kooperation anbieten. Dies wird aktuell von verschiedenen Kommunikationsbloggern unter dem Thema „Relevante Reichweite“ diskutiert.

O – Orthographie

Die teuflische Rechtschreibung

Es gibt nichts gefährlicheres, als einen Appell für die Rechtschreibung zu schreiben, denn dann setzen alle Leser den Rotstift auf der eigenen Seite an. Macht dies ruhig, denn jedem kann ein Fehler unterlaufen, auch wenn es immer ärgerlich ist. Nutzt Programme für die Überprüfung der Rechtschreibung. Der eigene Browser ist eine Unterstützung, der Duden bietet eine Online-Hilfe an oder ihr schaut euch mal das Programm Papyrus Autor an, welches wir bei Contunda seit vielen Jahren benutzen.

P – Planung

Der eigene Blog braucht einen Plan

Organisation und Planung sind für einen Blog sehr wichtig. Wenn zum Beispiel Veranstaltungen besucht werden, die das Potential für den nächsten Artikel haben, dann ist ein nicht aufgeladener Akku in dem Smartphone oder der Kamera sehr ärgerlich. Neben dem Equipment ist natürlich das Zeitmanagement extrem wichtig, weil eine Regelmäßigkeit eingehalten werden sollte und niemand mit seinem Blog direkt als neuen Hauptberuf startet. Die Zeiten der Arbeiten an den ersten Artikeln sollten notiert werden, um eine ungefähre Einschätzung des durchschnittlichen Umfangs zu bekommen. So lassen sich in Zukunft die neuen Blog-Arbeitszeiten in den Alltag integrieren.

Q – Quellen

Quellenangaben und Zitationen

Jeder braucht Inspirationen. Jedoch sollten Quellen der Inspiration keine Quellen für das Abschreiben sein. Ähnlich wie in wissenschaftlichen Arbeiten, sollten Quellenangaben in Form einer Verlinkung angegeben werden. Diese Quellen können andere Blogs, Webseiten oder Social Media Kanäle sein.

R – Reichweite

Wie viele Leser habe ich auf meinem Blog?

Unter Reichweite verstehe ich die Anzahl der Besucher auf meinem Blog, aber unter diesem Begriff gibt es noch viel mehr zu analysieren und auszuwerten. Niemand kann davon leben, wenn tausende Besucher einen Beitrag lesen, aber weiter nichts damit passiert. Wichtig ist, dass der Besucher wiederkommt, den Beitrag teilt, einen Kommentar postet und im besten Fall das Produkt kauft oder auf einen Affiliate-Link klickt. Es gibt viele Wege seine Reichweite zu messen und diese mit seinen eigenen Zielen zu vergleichen, um am Ende das Urteil über Erfolg und Misserfolg zu fällen.

S – Suchmaschinenoptimierung

SEO trägt zu der Ästhetik des Blogs bei

Es gibt Blogger, denen sind Zahlen und auch die Suchmaschinenoptimierung (SEO) angeblich egal. Dennoch erfüllen ästhetische Blogs auch unbewusst viele SEO-Kriterien, die zu einer besseren Auffindbarkeit führen. Hier einige SEO-Tipps auf die Schnelle:

  • sinnvolle Zwischenüberschriften einfügen (Gliederung)
  • Bilder beschriften
  • verschiedene Medien benutzen
  • externe und interne Links einbauen
  • saubere und sprechende Seiten-URL

Alles keine schlechten Sachen oder? SEO ist kein Unding und Google will zum Glück hochwertige Texte belohnen, sprich Texte mit Mehrwert und einem ästhetischen, geordneten und kreativen Aufbau.

T – Textaufbau

Einleitung, Hauptteil und Schluss?

Der Textaufbau eines Artikels entscheidet über das Leseverhalten des Besuchers. Wenn die ersten Sätze langweilig sind, dann steigt der Besucher wieder aus. Beginnt einen Text immer spannend und mit einer leidenschaftlichen Einleitung. Stellt das Thema heraus und gebt einen Einblick auf das Fazit. Versprecht dem Leser spannende Informationen, interessante Grafiken, aufregende Videos und einmalige Bilder, wenn diese im späteren Teil des Textes auch wirklich vorkommen. Die Menschheit wird immer schneller und wir alle haben weniger Zeit. Baut sinnvolle Zwischenüberschriften, Aufzählungen und Listen ein, damit der Leser einen Artikel scannen kann. Es kann einem Blogger egal sein, ob der Leser vor dem Kauf die 1000 Wörter oder nur 50 Wörter gelesen hat. Mit Hilfe dieser Möglichkeiten bindet ihr alle Leser-Typen.

U – Umsatz

Geduld, Fleiß, Arbeit

2015-05-06 13.06.15Bei meinem ersten Blog habe ich meinen Co-Autoren versprochen, dass wir unseren ersten Umsatz in einem Jahr machen werden. Heute kann ich sowas wesentlich schneller garantieren, wenn der Autor bereit ist a) zu investieren oder b) mit viel Fleiß und Leidenschaft hart an dem Blog arbeitet. Wir mussten damals sehr lachen als die erste Kooperation auf dem Blog wirklich beinahe ein Jahr nach dem ersten Artikel auf dem Blog eingegangen wurde. Eigentlich wollte ich nur Zeit gewinnen und die Fragen nach dem Umsatz für ein Jahr zurückstellen, aber es kam genau so wie geplant. Plant anfangs nicht mit Umsatz, sondern baut erstmal eine Beziehung zu eurem Blog und dem Blog-Universum auf. Lernt euch als Blogger kennen, lernt andere Blogger kennen und dann kommen die finanziellen Möglichkeiten von ganz alleine. Übertreibt es nicht mit Werbung und Kooperationen, aber nehmt die Angebote an, hinter denen ihr zu 100 % steht.

V – Vernetzung

Netzwerke sind so wertvoll

Foto von einer Netzwerkveranstaltung

Auf einer Netzwerkveranstaltung

Netzwerken ist so wichtig. Sucht andere Blogs aus eurer Nische mit eurem Thema und fangt an diese zu lesen. Lernt von großen Blogs, von Vorbildern und lasst euch inspirieren. Setzt eurem Blog euer Gesicht auf, aber ein Blick nach links und rechts ist keineswegs verboten. Nutzt die Funktion der Kommentare und gebt ein Lebenszeichen ab, denn jeder freut sich über Feedback und vielleicht schaut der andere Blogger dann mal bei euch vorbei. Blogger aus der gleichen Filterblase sind fast immer gut vernetzt und dieses Netzwerk kann bei Problemen aller Art eine große Hilfe sein, denn der Erfahrungsaustausch kann euch vor vielen Fehlern bewahren.

W – WordPress

Es gibt keine Alternative

WordPress ist für jeden lernbar

WordPress ist für jeden lernbar

WordPress begleitet mich seit 7 Jahren und es macht noch immer von Update zu Update große Schritte und erleichtert seinen Nutzern immer mehr die Arbeit. Das Content-Management-System ist kostenlos, die meisten Erweiterungen sind kostenlos und bezahlbare Inhalte sind oft sehr günstig. Es gibt hochwertige Themes zum Beispiel bei Themeforest zu kaufen. Wenn ihr im Internet auf eine schöne Webseite stoßt, denkt hier werde WordPress verwendet, dann könnt ihr hier checken welches Template genutzt und wo es gekauft werden kann. Eure Seite sollte keine Kopie des Vorbilds werden, aber erstklassige Templates können in allen Bereichen individualisiert werden. WordPress funktioniert in erster Linie mit Seiten und Beiträgen, die erstellt werden müssen. Weitere wichtige Begriffe für WordPress sind Menüs, Widgets und Plugins. (Erinnerung an mich selbst: Ein WordPress-ABC schreiben.)

Es gibt für mich keine Alternative zu WordPress. Hier die Gründe für den Einsatz von WordPress:

  • Bedienbarkeit
  • Auswahl verschiedener Themes
  • für jeden Wunsch gibt es das richtige (meist kostenlose) Plugin
  • perfekte Funktionalität auf Mobilgeräten
  • schnelle Rankings mit Hilfe von SEO-Plugins
  • zuverlässige Plugins für die Sicherheit

Hostet WordPress bitte sebst und nutzt nicht die kostenlose Version, weil es dort nur die Standard-Plugins gibt. Unter H wie „Hoster“ findet ihr einen Tipp für einen zuverlässigen Hoster mit einer One-Click-Lösung für WordPress.

X – Xing

Starke Plattform für hochwertigen Content

Eine wertvolle Plattform für die Verbreitung von Content bietet auch XING, denn dort können Nutzer verschiedene RSS-Feeds einbinden. So wird jeder Artikel automatisch in seinem Profil gepostet. Dies ist nur dann ratsam, wenn jeder Artikel zu eurem Profil passt. Da bei Xing nur wenige die Neuigkeiten wirklich nutzen, ist die Sichtbarkeit einzelner Beiträge wirklich hoch. Wenn euer Netzwerk gut aufgebaut ist, dann könnt ihr mit dem richtigen Artikel eine erfolgsversprechende Reichweite erzielen.

Y – YouTube

Videos machen den Unterschied aus

Videos sind die Königsklasse des Contents. Ein Video hat mit Hilfe von YouTube das größte Potential, denn die Reichweite von Videos übertrifft jeden Text und jedes Bild. Falls ihr Ideen für Videos habt, dann baut euch einen Kanal bei YouTube auf. Mit Hilfe von Playlisten und Kategorien könnt ihr euch einen ausdrucksstarken Kanal basteln und sammelt so Leser für den Blog.

Z – Zielgruppe

Lernt die Leser kennen

Schreibt für eure Zielgruppe. Schreibt für die Menschen mit dem gleichen Interessen. Richtet euch nach den Wünschen, dem Bedarf und den Fragen eurer Leser, denn nur so könnt ihr ihnen einen Nutzen bieten. Lernt die Besucher eures Blog kennen und nutzt dafür zum Beispiel Google Analytics oder die Webmaster Tools von Google. Folgende Daten könnt ihr ohne Probleme auslesen:

  • Geschlecht
  • Alter
  • Standort
  • mit welchen Suchbegriffen landen Nutzer auf dem Blog

Aus den Suchbegriffen könnt ihr eine Menge lernen. Schaut euch die Begriffe an und vielleicht findet ihr so neue Themen oder Ideen für ein Update eines bereits bestehenden Artikels.


Dies ist mein Beitrag zu einer Blogparade, die bis zum 30.11.2015 geht. Mehr Informationen hier.

Bildquelle: Pixabay-User pixelcreatures

5 Antworten
  1. Juli
    Juli says:

    Das mit der Nische sehe ich SEHR anders. Es gibt sehr wohl sehr erfolgreiche Blogs, die KEINE Nische bedienen. Es ärgert mich immer ein wenig, wenn jemand das Ammenmärchen von der Nischennotwendigkeit proklamiert. Manche Blogger sind einfach starke „Typen“. Da interessiert dann ihre spezielle Sicht auf alle möglichen Dinge oder ihre Art der Fotografie oder der generelle Style oder eben das alltägliche Durcheinander, durch das man die Person hinter dem Blog immer besser kennen lernt. Manchmal sind es nicht Content und Nische, die zählen, sondern Charakter und Stil.

    Noch was zum Thema „Testprodukte“: Ich bin kein Freund von „Ey, ich hab es für umme bekommen und deshalb schreib ich voll gern über das Dings!“. Meiner Meinung nach ist die Voraussetzung dafür, dass ich über ein Produkt schreibe, die Tatsache, dass man es mir zur Verfügung stellt. Sonst könnte ich ja gar nicht darüber schreiben. Das Gleiche gilt für Veranstaltungen. Eine Eintrittskarte ist keine Vergütung, sondern die Voraussetzung für einen Bericht. Natürlich mag es bei sehr hochwertigen, teuren Produkten teilweise anders gelagert sein, aber bei einem Produkt, das weniger als 200€ kostet, wiegt sich die Arbeit, die man mit dem Post hat – WENN man auf hochwertige Posts mit guten Fotos bedacht ist – keinesfalls mit dem Produkt auf. Natürlich ist das im Einzelfall auch noch mal reichweitenabhängig, aber die Philosophie „Ich habe es kostenlos bekommen und deshalb schreibe ich darüber“ finde ich in der Regel doof und marktschädigend. Ich sitze an manchem Post 12h – das soll ich für nen kostenlosen Schlüsselanhänger machen?!

    Ich finde übrigens, dass Du Dir widersprichst: Du sagst, dass Du auf kostenlose Testprodukte stehst, aber dass Firmen nicht mit „Darf ich dir unser Produkt schicken und du schreibst darüber?“ an Blogger herantreten sollten.

    Ach, Du siehst…in der Bloggerwelt klaffen unsere Ansichten echt weit auseinander 🙂

    Antworten
    • Burkhard Asmuth
      Burkhard Asmuth says:

      Das weiß ich doch. 🙂

      Zu meinem Widerspruch: Ich stehe auf individuelle und persönliche Anfragen von Unternehmern, die Ihre Produkte bereits bei der Anfrage in den Kontext meiner Blogs stellen. Aber ich werde nochmal nach der Formulierung schauen. 🙂

      Antworten

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